LASERHÄRTUNG

Technologie und Prozess

Mit der Laserhärtungstechnologie können Sie zuvor aufgekohlte oder nitrierte Materialien verarbeiten. Als Ergebnis des Prozesses erhalten wir ein feineres Kristallgitter im Vergleich zur Ofen- und Induktionshärtung.

Beim Laserhärtungsprozess erwärmt der Laserstrahl die äußeren Schichten des Werkstücks. Ein Temperaturunterschied wird zwischen der Oberflächentemperatur (Maximaltemperatur) und der Kerntemperatur erzeugt. Die Oberfläche des Materials wird erhitzt, um die austenitische Umwandlungstemperatur mit einer Geschwindigkeit von etwa 730ºC pro Sekunde zu erreichen, und das Verfahren wird bis zum Schmelzpunkt kontrolliert. Nach Erreichen der Zieltemperatur bewegt sich der Laserstrahl zum nächsten bearbeiteten Flächenfragment. Unter dem Einfluss von hohen Temperaturen findet eine austenitische Umwandlung im Material statt. Die Oberfläche, auf die der Laserstrahl nicht mehr fällt, kühlt spontan ab. Dank der schnellen Abkühlung kehrt die Struktur des Materials nicht in seine ursprüngliche Form zurück und es entsteht eine sehr harte martensitische Struktur.

Die erhaltene Härte entspricht der oberen Grenze der martensitischen Umwandlung, und die Tiefe der Härtung hängt von der Art des Materials ab und überschreitet in der Praxis 2 mm nicht. Der Einsatz der Laserhärtung ermöglicht die Bearbeitung von Teilen, die bisher nicht mit anderen Methoden gehärtet werden konnten. Es schafft neue Möglichkeiten der Konstruktion und Entwicklung.

Das Verfahren ist umweltfreundlich und erfordert keine Hilfsprozesse und den Einsatz von Kühlmedien (Wasser oder Öl). Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist ihre Energieeffizienz, Geschwindigkeit und die Tatsache, dass temperierte Details im weiteren Produktionsprozess fast sofort verfügbar sind.


Materialien
  • Werkzeugstähle für die Kaltbearbeitung (NC6, NC10, NC11)
  • Werkzeugstähle für Warmarbeit (WLV, WCLV, WNLV)
  • dauerhaft für Formen für Kunststoffe (1.2311, 1.2312, 1.2738, 1.2316)
  • wärmebehandelnde Stähle (C45, C55, C60, 40H, 40HM, 38HMJ)
  • Aufkohlungsstähle (16HG, 20HG)
  • Baustähle
  • Stahl
  • Gusseisen und Gussstücke aus modifiziertem und Sphäroguss

Die Vorzüge der Laserhärtung
  • Minimierung von Deformationen nach dem Laserhärten
  • Eingabe einer begrenzten Wärmemenge auf das Werkstück
  • Die Tiefe der gehärteten Schicht beträgt je nach Material 0,1 bis 2 mm
  • Temperaturkontrolle auf der Oberfläche des Teils
  • Kein Tempern nach dem Tempern erforderlich
  • Kein Kühlmedium wie Wasser, Öl oder Druckluft erforderlich
  • Möglichkeiten zur Veredelung von Details - Beseitigung von Bearbeitungskosten in einem harten Material
  • Infolge des Prozesses erhält man ein feineres Kristallnetz im Vergleich mit Induktions- oder Ofenhärten,
  • Erhalten einer harten Oberflächenschicht mit einem weichen Kern
  • Erhalt einer harten Oberflächenschicht mit einem weichen Kern - Härte von 35 bis 64 HRC
  • Auf einem Ständer können Sie Details von flachen, zylindrischen und Detailflächen mit komplexer Geometrie (Zahnräder, Wellen, Spindeln, Werkzeuge für Abkantpressen, Matrizen, Stempel, Formen) härten

Fotogalerie

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